Aphrodite


G. Bosold
Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie
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Sisyphos


Sisyphos (Sisyphus) war König von Korinth. Sein Vater war Aiolos, der Sohn des Hellen. Sisyphos galt als überaus schlau.

Er überlistete Autolykos, den Sohn von Hermes und Vater von Odysseus' Mutter Antikleia, in einem Diebeswettstreit um das Stehlen von Rindern: Den Rindern, die Autolykos stahl, hatte er vorher ein Zeichen in den Huf gebrannt, wodurch er den Wettstreit für sich entscheiden konnte.

Sisyphos' letzte Freveltat war, den Tod gefesselt zu haben. Er erreichte dann durch List, aus der Unterwelt noch einmal zur Erde zurückkehren zu können - natürlich ohne wieder zurück zu wollen ([LA] S. 522).

Sisyphos wurde bestraft, in dem er in der Unterwelt einen Felsblock nach oben auf einen Berg wälzen musste, der oben angekommen dann immer wieder herabrollte. Daher der Begriff Sisyphusarbeit für eine nie zu Ende zu bringende Arbeit.

Der Korintherkönig Glaukos (der Ältere) war sein Sohn. Sein Enkel war Bellerophontes.

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