G. Bosold
Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie
sagen.bosold.de
Die Graien, Skylla, Charybdis und die Gorgonen
Die Meeresgottheiten Phorbys und Keto, wie Nereus Nachkommen von
Gaia und Pontos, zeugten die Graien, die
Meeresungeheuer Skylla und Charybdis wie auch die schrecklichen
Gorgonen.
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Die drei Graien, ("Greisinnen"), auch Phorkyaden genannt,
schönwangig, aber grauhaarig, hatten gemeinsam nur ein Auge und
einen Zahn. Das raubte ihnen Perseus,
um von ihnen Hilfe im Kampf gegen die Medusa zu erpressen.
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Skylla, war ein Ungeheuer mit zwölf
Füßen und sechs Köpfen auf schlangenartigen
Hälsen. Der Leib war in einem Felsen, während die Köpfe
über dem Wasser schwebend nach Tieren und Seefahrern
schnappte. ([GS] S. 449)
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Charybdis, zog dreimal am Tag das Wasser ein und
stieß es brüllend wieder aus. Ein Schiff, das in ihren
Sog geriet, war verloren. Das Ungeheuer lebte in einer
Meerenge, die auch Odysseus auf
seinen Irrfahrten durchfuhr,
gegenüber Skylla.
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Als Gorgonen, die "Schrecklichen", werden
üblicherweise drei genannt:
Euryale, Sthenno und Medusa. Sie hatten Schlangen statt Haaren auf dem
Haupt.
Aus dem Rumpf der Medusa entstieg das Götterroß Pegasos
und dessen Bruder Chrysaor als ihr Perseus
das Haupt abschlug.
Nach anderer Darstellung ist Pegasos mit Medusa von Poseidon gezeugt
worden.
Sohn von Chrysaor und Kallirhoe ist der dreiköpfige Riese
Geryoneus, der am westlichen Ende der Welt Rinderherden besaß.
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