G. Bosold
Götter und Sagengestalten der griechischen Mythologie
sagen.bosold.de
Kyklopen, Hektatoncheren und Titanen
Die Kyklopen, Hektatoncheren und Titanen sind die gemeinsamen
Nachkommen von Gaia und Uranos.
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Die Kyklopen, "Rundaugen", sind ungeschlachte
einäugige Riesen mit einem Auge auf der Stirn.
Sie gelten als Schmiedegesellen des Hephaistos, wurden auch
im Erdinneren festgehalten. Für ihre Befreiung gaben sie
Zeus Blitz und Donner. Bekannt sind
Arges, Brontes und Steropes
([LA]).
In der Odyssee werden sie als ein eigenes Volk geschildert, das
ohne ackerbauliches Zutun in einem Land mit üppiger Feldfruchtvegetation
lebt. Odysseus begegnete dort dem Ziegen- und Milchwirtschaft
treibenden Kyklopen Polyphemos (Polyphem), der hier
genannt wird als Sohn von Poseidon.
([HO] 9/106 ff.)
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Hekatoncheiren, "Hunderthändige",
sind Riesen mit hundert Armen und fünfzig Köpfen. Sie wurden
wie die Titanen und Kyklopen
im Erdinneren festgehalten, erst
von Zeus daraus befreit für den Titanenkampf. Sie
bewachten danach die Titanen im Tartaros (siehe auch
Hades).
Genannt sind Briareos, Gyes und Kottos.
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Die Titanen sind trotzige, unbändige,
übermenschliche Riesen (Okeanos, Koios, Kreios, Hyperion,
Iapetos, Theia, Rhea, Klymene, Themis, Mnemosyne,
Phoibe, Tethys und Kronos). Wie die Kyklopen und
Hekatoncheiren sind sie von ihrem Vater Uranos
gehaßt und deshalb im Erdinneren festgehalten.
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